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Geförderte Projekte

Standbild des Films mit einer Hallensportszene

Quelle: Rheinbow Sport Basel

Film über schwulen Breitensport am Beispiel Basel

Der Verein «Lesbian & Gay Sport Regio Basel» erhielt einen Beitrag an die Produktion eines Films über seine Geschichte. Diese erste Dokumentation über schwulen Breitensport im deutschen Sprachbereich ist online abrufbar.

Standbild des Films mit einer Wiese und dem eingeblendeten Filmtitel

Quelle: Swissfilms.ch

Film «Il pleut sur notre amour» von Valentin Merz

Die Postproduktion des Films «Il pleut sur notre amour» des Zürcher Regisseurs Valentin Merz hat die Stiftung unterstützt. Es geht darin um die Beziehung zwischen zwei Männern in der französischen Provinz. Der Film wurde 2020 beendet, unter dem Titel «Rêver comme lui» und den englischen Titeln «Dreaming like Louis» und «Dream On». Inzwischen wurde er an über einem Dutzend Festivals auf vier Kontinenten aufgeführt.

Zeichnung eines liegenden und eines stehenden nackten Mannes von Enrique Puelma

Quelle: Sozialarchiv, Sozarch_F_5005-Zx-028

Ankauf von Werken Enrique Puelmas

Im Dezember 2019 hat die Stiftung aus dem Nachlass eine grosse Anzahl von Gemälden und Zeichnungen des Künstlers Enrique Puelma (1914-1991) angekauft, der unter dem Pseudonym Rico viel für den «Kreis» gezeichnet hat. Im Jahr 2000 haben uns die seinerzeitigen Erben einen ersten Teil des Nachlasses homoerotischer Art geschenkt.

Fotografie Hinweisschild zur Jugendsession

Quelle: Lukas Waeber (CC-BY-NC)

Jugendsession 2018 der SAJV

Die Stiftung leistete einen Beitrag an die Kosten der Jugendsession im November 2018. Die Jugendsession wird seit 1997 von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände im Berner Bundeshaus veranstaltet, unter grossem Medienecho. Die Probleme der queeren Jugendlichen waren eines der Hauptthemen dieser Session.

Strassenszene mit Stéphane Riethauser und seiner Grossmutter

Quelle: Stéphane Riethauser

Film «Madame» von Stéphane Riethauser

Die Stiftung hat einen Beitrag an die Postproduktion des Films «Madame» des in Berlin lebenden Genfer Filmemachers Stéphane Riethauser gesprochen. Es geht darin um die Beziehung des Regisseurs zu seiner Grossmutter – und um schwule Liebe. Der Film ist für die internationale Sektion “Burning Lights” des Filmfestivals Nyon 2019 ausgewählt worden und wurde seither auf vielen Festivals in aller Welt gezeigt, zudem kam er im Herbst 2019 in die Kinos.

Impression aus der Ausstellung. Aufnahme von drei Fotografien an einer Wand.

Quelle: Stiftung Karlheinz Weinberger

Ausstellung Karlheinz Weinberger in der Photobastei Zürich

Die Ausstellung von Karlheinz Weinberger (1921-2006) in der Photobastei Zürich (Herbst 2018) wurde von uns unterstützt. Weinberger hat unter anderem während vieler Jahre Bilder für die Zeitschrift «Der Kreis» geliefert. Sein Nachlass befindet sich als Depositum der Weinberger-Stiftung im Schweizerischen Sozialarchiv.

Fotografie eines Konzerts des Festivals. Aufnahme der Bühne mit Publikum während einer Performance.

Quelle: Milchjugend / Ronnie Zysset

Festival der «Milchjugend» in Wittnau AG

Die «Milchjugend» erhielt einen Beitrag an ein Festival in Wittnau AG. Damit verbunden war die Verpflichtung, eine Dokumentation dieser Veranstaltung wie auch zu gegebener Zeit die Archivalien des Vereins dem Schwulenarchiv Schweiz zu übergeben.

Schwarz-weiss Porträt des jungen Markus Kägi in Denkerpose in der WG "Zum fliegenden Fisch" in Zürich, 1972.

Quelle: Simon Bischoff (Fotograf)

Ausstellung über Markus Kägi

Die Herstellung von grossformatigen Fotos für eine Ausstellung über den schwulen Schriftsteller Markus Kägi (1955-1990), der in seinen Werken auch die Homosexualität thematisiert hat, wurde von der Stiftung mitfinanziert. Die Ausstellung fand nicht wie ursprünglich geplant im Stadtmuseum Aarau statt, sondern im Kulturzentrum Bleiche in Wohlen (Januar 2019). Sie wurde auch im Literaturmuseum Strauhof in Zürich gezeigt (März 2020).

Buchcover der Biografie über Martin Gasser von David Streiff

Quelle: Limmat Verlag

Publikation über Manuel Gasser

Die Biographie von David Streiff über Manuel Gasser, einen bedeutenden, offen schwul lebenden Schweizer Journalisten (1909-1979), wurde von der Stiftung unterstützt. Manuel Gasser hat die „Weltwoche“ mitbegründet und später die Kulturzeitschrift „Du“ geleitet. Das umfangreiche Werk ist 2016 erschienen und wurde von der Kritik gut aufgenommen.

Buchcover der Publikation "Tätowiert muss er sein" von und über Herbert Hoffmann

Quelle: Limmat Verlag

Publikation über den Tätowierer Herbert Hoffmann

Ein Beitrag der Stiftung ging an ein Buch über den Tätowierer Herbert Hoffmann (1919-2010), der die letzten dreissig Jahre seines Lebens im Kanton Appenzell Ausserrhoden verbrachte. Im Mittelpunkt des Buches, das 2015 erschien, steht ein Album mit bebilderten Artikeln von tätowierten Männern und Frauen aus Magazinen, mit Tattoo-Cartoons und mit Geschäftskarten von Tattoo-Studios. Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Fachgebieten stellen das Leben und die Arbeit Hoffmanns in einen grösseren Zusammenhang, der auch schwule Aspekte einschliesst.

Buchcover der Publikation "Seit jener Nacht war ich wie verzaubert" von Corinne Rufli

Quelle: Verlag Hier und Jetzt

Publikation über ältere frauenliebende Frauen

Das Buch «Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert» von Corinne Rufli (2015) erhielt eine Unterstützung der Stiftung. Es enthält elf Porträts von älteren frauenliebenden Frauen aus der Deutschschweiz. Die Autorin interessiert sich vor allem für die individuellen Lebensläufe in einer Gesellschaft, die lesbische Frauen diskriminiert und ihre Existenz tabuisiert. Sie zeigt, wie sich die Frauen in diesem beengenden gesellschaftlichen Kontext zwischen Nachkriegszeit und bis weit in die 1970er-Jahre bewegt haben und wie sie heute ihr Leben gestalten.

Fotografie eines historischen Tape-Aufnahmegerätes

Quelle: Wikimedia Commons / Andy Powell (CC-BY)

Interviews zum «Kreis»

Der Berliner Historiker Karl-Heinz Steinle hat in den Jahren 1996-1999 mit acht Schweizern und einem Deutschen Interviews geführt hat, im Hinblick auf Ausstellung und Publikation über den «Kreis». Die Stiftung hat deren technische und inhaltliche Aufarbeitung finanziert. Sie sind nun in der Datenbank «Bild + Ton» des Schweizerischen Sozialarchivs in Zürich verfügbar (F_1037).

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